Mensch schwebt entspannt unter Wasser, ganz ohne Tauchgerät

    Nur du und ein Atemzug

    Tauchen ohne Flasche

    Kein Gerät, kein Blubbern, kein Gewicht auf dem Rücken. Nur du, ein Atemzug und das Wasser. Das nennt sich Freitauchen, und du kannst es lernen.

    Die kurze Antwort

    Geht das überhaupt?

    Ja. Und zwar deutlich besser, als die meisten glauben. Der Mensch bringt von Natur aus alles mit, was er zum Tauchen ohne Gerät braucht. Sobald dein Gesicht ins Wasser kommt, senkt dein Körper automatisch den Puls und spart Sauerstoff. Untrainierte halten die Luft etwa eine Minute an, nach etwas Übung sind zwei bis drei Minuten realistisch. Spitzenapnoisten kommen im ruhigen Liegen auf über elf Minuten mit einem einzigen Atemzug.

    Wichtig ist nur eines: Man lernt Apnoetauchen nicht aus Videos und nie alleine. Mit Anleitung und einem Partner an deiner Seite ist es ein bemerkenswert sicherer Sport.

    Der Unterschied

    Schnorcheln, Freitauchen, Gerätetauchen

    Schnorcheln

    Du bleibst an der Oberfläche und schaust von oben zu. Schön, aber die Unterwasserwelt bleibt auf Distanz.

    Freitauchen

    Du tauchst mit einem einzigen Atemzug mitten hinein. Lautlos, frei beweglich und näher dran als jeder Geräteträger.

    Gerätetauchen

    Flasche, Blei und Automat bringen dich lange nach unten, aber mit Gewicht, Geräusch und viel Technik zwischen dir und dem Wasser.

    Den ausführlichen Vergleich findest du in unserem Artikel Freediving vs. Gerätetauchen.

    Warum eigentlich

    Warum Menschen das Tauchen ohne Gerät lieben

    Frag zehn Freitaucher und du hörst zehnmal dasselbe Wort: Ruhe. Unter Wasser gibt es kein Handy, keine Termine und kein Blubbern von Atemgeräten. Nur deinen Herzschlag, der immer langsamer wird. Viele beschreiben ihren ersten richtigen Tauchgang als die entspanntesten Minuten seit Jahren. Dazu kommt die Freiheit: Ohne Ausrüstung bewegst du dich im Wasser wie ein Fisch, drehst dich, gleitest, spielst. Warum das auch gegen Alltagsstress wirkt, erklären wir im Artikel über Apnoetauchen und Stressmanagement. Vorab üben kannst du sogar auf der Couch, mit unserem kostenlosen Atemtrainer.

    Häufige Fragen zum Tauchen ohne Flasche

    Untrainiert schaffen die meisten 30 bis 60 Sekunden. Nach einem Kurs sind es oft schon zwei Minuten und mehr. Gut trainierte Freitaucher halten die Luft mehrere Minuten an, der Weltrekord im ruhigen Liegen liegt bei über elf Minuten. Für schöne Tauchgänge brauchst du davon nur einen Bruchteil.

    Zum Schnorcheln an der Oberfläche nicht. Sobald du aber wirklich abtauchen willst, lernst du in einem Kurs die Sicherheitsregeln und die Technik dazu. Das ist keine Bürokratie, sondern der Unterschied zwischen Raten und Können. Die Zertifizierung wird weltweit anerkannt.

    Am günstigsten startest du mit dem Schnupperkurs Try Freediving: zwei Stunden inklusive Equipment und Betreuung. Danach weißt du, ob Freitauchen dein Ding ist, bevor du in einen längeren Kurs investierst. Den aktuellen Preis findest du auf der Kursseite.

    Mit Ausbildung, Buddy und klaren Regeln ist Freediving ein sicherer Sport. Gefährlich wird es nur, wenn Menschen alleine und ohne Wissen üben. Genau deshalb steht Sicherheit in jedem Kurs an erster Stelle, noch vor der ersten Übung im Wasser.

    Probier es einfach aus

    Zwei Stunden, ein Atemzug und ein völlig neues Gefühl für das Wasser. Das Try Freediving ist dein einfachster Einstieg ins Freitauchen.

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