Freediver gleitet entspannt durch tiefblaues Wasser

    Der Einstieg

    Apnoetauchen lernen

    Mit einem Atemzug abtauchen und dabei ruhiger werden statt atemloser. So gelingt dir der Einstieg ins Freitauchen, Schritt für Schritt.

    Ehrlich erklärt

    Was Apnoetauchen wirklich ist

    Vergiss die Bilder von waghalsigen Rekordjagden. Apnoetauchen ist im Kern eine Entspannungstechnik im Wasser: Du atmest ruhig ein, tauchst ab und lässt los. Kein Gerät, kein Lärm, kein Leistungsdruck. Dein Körper kann das besser, als du denkst, denn der Tauchreflex ist in jedem Menschen angelegt. Freediving heißt vor allem, diesem Reflex wieder zu vertrauen.

    So läuft es ab

    Der Weg in vier Schritten

    01

    Atmen lernen

    Alles beginnt an Land. Du lernst, wie ruhige Bauchatmung deinen Puls senkt und warum der Atemreiz nichts mit Luftnot zu tun hat.

    02

    Erste Tauchgänge im Turm

    Im 11 Meter tiefen Tauchturm machst du deine ersten gesicherten Tauchgänge. Warmes Wasser, klare Sicht, ein Instructor direkt neben dir.

    03

    Zertifizierung

    Mit dem Basic Freediver und dem Freediver holst du dir international anerkannte SSI-Zertifizierungen samt Theorie, Technik und Rettung.

    04

    Freiwasser

    Wenn der Turm vertraut ist, geht es ins Meer. Bei unseren Ausfahrten tauchst du am Seil in echte Tiefe, immer im Buddy-System.

    Entwarnung

    Was du alles nicht brauchst

    Die größte Hürde beim Freitauchen ist selten der Körper. Es sind die falschen Annahmen darüber, was man angeblich mitbringen muss.

    • Keine Superlunge: Entspannung schlägt Lungenvolumen, jedes Mal
    • Kein Leistungssport-Level: normale Alltagsfitness reicht völlig
    • Kein eigenes Equipment: Maske, Flossen und Neopren stellen wir
    • Keine Vorerfahrung: schwimmen können und Neugier genügen

    Die Wissenschaft dahinter

    Dein eingebauter Tauchreflex

    Sobald dein Gesicht ins Wasser taucht, schaltet dein Körper um: Der Puls sinkt, die Blutgefäße in Armen und Beinen verengen sich und der Sauerstoff wird für Gehirn und Herz reserviert. Dieser Säugetiertauchreflex ist der Grund, warum Menschen mit Training erstaunlich lange und tief tauchen können. Beim Apnoetauchen lernst du, ihn gezielt auszulösen. Mehr dazu liest du in unserem Artikel über den Säugetiertauchreflex. Und wenn du sofort loslegen willst: Der kostenlose Atemtrainer erstellt dir Trainingstabellen aus deiner aktuellen Bestzeit.

    Häufige Fragen zum Apnoetauchen

    Die meisten Menschen kommen untrainiert auf 30 bis 60 Sekunden. Schon nach einem einzigen Kursabend verdoppelt sich diese Zeit häufig, weil du lernst, richtig zu atmen und dich zu entspannen. Nach ein paar Wochen Training sind zwei bis drei Minuten für viele realistisch.

    Mit Ausbildung und Buddy ist Freediving ein sehr sicherer Sport. Die Regeln sind klar: niemals alleine tauchen, keine Hyperventilation, langsame Steigerung. Genau diese Sicherheitsbasics stehen in jedem unserer Kurse an erster Stelle, noch vor der ersten Tauchübung.

    Bei uns nehmen Erwachsene und Jugendliche teil, jüngere Teilnehmer nach Absprache und mit Einverständnis der Eltern. Nach oben gibt es keine Grenze, solange du gesund bist. Entspannung ist keine Frage des Alters.

    Die Grundlagen lernst du an einem einzigen Abend im Try Freediving. Für die erste Zertifizierung brauchst du ein Wochenende. Danach entscheidet dein Training: Wer zwei- bis dreimal pro Woche kurz übt, macht in wenigen Monaten erstaunliche Fortschritte.

    Der erste Schritt ist ein Atemzug

    Lerne Freediving dort, wo die Bedingungen stimmen: im 11-Meter-Tauchturm bei Graz, in kleinen Gruppen und mit Instructoren, die Entspannung ernst nehmen.

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